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Michi Stanschitz

Vorname: Michael
Nachname: Stanschitz
Home: Gresten, Niederösterreich
Home away from home: Derzeit wohne ich in Schladming am Fuß des Dachstein-Gletschers, Österreich
Größe: 1.72 m
Gewicht: 63 kg
Board: Riot & Vice, Riot zum Jibben und Vice für große Jumps
Stance: +15/–12, (Stance: 60 cm)

Sponsoren:

  • Völkl Snowboards & Performance Wear
  • Electric
  • Nomis
  • Moreboards
  • Sport Senoner
  • SP
Highlights:
  • 1st place, Andorra Total Fight
  • 3 x 1st place, ShredDown
  • 1st place, Austrian Rookie Challenge

Du hast sicher einen Spitznamen – erzähl uns, wie er entstanden ist.
Mein Spitzname ist „Stani”, aber manche Leute sagen auch „Stone” zu mir. Kann sein, dass das von „stoned“ kommt, aber ich weiß gar nicht, was sie damit meinen. „Stani“ ist aber auch der Spitzname meines Vaters, also bin ich eigentlich „Little Stani“.

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag auf dem Snowboard?
Mein erster Tag auf dem Snowboard war echt hart. Ich bin vorher mindestens zehn Jahre Ski gefahren, und als dann meine beiden Beine in Skistiefeln mit Plattenbindung auf einem einzigen Brett fixiert waren, hat sich das am Anfang extrem komisch angefühlt. Aber am Ende des Tages bin ich schon beide Schwünge gefahren. Das war der Anfang meiner Karriere als Snowboarder. Ich bin damals in Hochkar, meinem Local-Spot, gefahren, und hab nach meinem ersten Tag auf dem Brett sofort mit dem Skifahren aufgehört!

Wie hast du damals neue Tricks gelernt?
Ich bin damals immer mit meinen Schulkollegen gefahren und wir hatten einfach nur Spaß, was sowieso das allerwichtigste ist. Wir haben immer und überall versucht, Backflips zu machen, also war das mein erster Trick bevor ich meine ersten 360er probiert habe. Aber generell hab ich neue Tricks immer nur deshalb gelernt, weil ich Spaß am Boarden hatte!

Warum bist du seither nie mehr vom Snowboarden losgekommen?
Weil ich süchtig war und so gerne in den Bergen bin.

Du bist wahrscheinlich schon in unzähligen verschiedenen Ressorts Snowboard gefahren. Was ist dein Lieblingsgebiet, was war das exotischste und wo würdest du in Zukunft gerne leben und shredden?
Ja, ich hab wirklich schon einige Gebiete gesehen und jedes davon hat seinen eigenen, speziellen Charme; man kann überall Spaß haben. Ich denke aber, die besten Ressorts sind Laax, Flumserberg… ah fuck, da gibt’s einfach so viele. Ich würde sagen, dass es überall cool ist solange es genug Schnee hat.

Du hast sicher schon einen ganzen Haufen Snowboard-Videos gesehen. Was ist dein Lieblings-Videosegment und warum erinnerst du dich daran ganz besonders?
Ich erinnere mich gut an Heikki Sorsa und seinen super Part in einem Video von vor fünf Jahren oder so. Ich weiß aber den Titel nicht mehr. Er hat so einen fetten SW BS 1080er mit einer Art Schulter-Dip aus dem Hut gezaubert, wie ihn dieses Jahr auch Torstein Horgmo gemacht hat. Und jeder sprach da von einem neuen Trick…
            
Was ist dein Lieblingstrick. Hast du irgendwelche Specials auf Lager?
Meine Lieblingstricks sind SW BS 5s und 9s, aber auch BS 180 und SW BS 180 fühlen sich gut an. FS 540 über die Frontside Kante find ich auch gut. Ich hab auch ziemlich viel verrücktes Zeugs auf dem Airbag ausprobiert. Vielleicht sieht man in der kommenden Saison ein paar Double Corks von mir!

Was gefällt dir an Völkl Snowboards am besten?
Völkl Snowboards ist wie eine Familie, außerdem hab ich hier die Chance, meinen Input in Sachen Design und Technologie beizusteuern. Es ist eine super Team und tolle Freunde!
            
Was ist mit Entertainment? Welche Musik hörst du und welche Filme schaust du?
Ich hab ewig viele Songs und Filme, aber ich höre mir praktisch alles an, von Punk bis Reggae, von Chill-Out bis minimalistischer Techno. Kommt immer auf die Stimmung an.

Wie sieht’s mit Essen und Trinken aus – irgendwelche Vorlieben?
Mein Lieblingsessen? Ich liebe Nudeln mit Käse. Ja, Käse! Ich könnte Käse praktisch zu allem essen. Käse ist soo lecker. Was ich noch super gerne mag ist Sushi. Ich liebe Sushi. Und am liebsten trinke ich Wasser vom Dachstein, oder natürlich ein kühles Bier.
            
Was war deine bisher beeindruckendste Erfahrung?
Meine beste Erfahrung war bisher wahrscheinlich mein Trip per Anhalter nach Griechenland als ich 17 war. Ich hab dort den ganzen Sommer als Barkeeper gearbeitet. Das war sehr lustig und ich hab unterwegs auch total viele witzige Leute getroffen.

Und dann noch zum Schluss: Was ist dein größter Traum?
Ich habe viele Träume, aber momentan ist mein größter Traum, unter die Top-20 der TTR-Rangliste zu fahren. Ein weiterer Traum ist ein Film-Shooting oder eine fette Movie-Produktion.

Enjoy life!

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