Völkl Visual

Loui Purucker

Vorname: Loui
Nachname: Purucker
Home: Wanaka, Neuseeland
Home away from home: Reisetasche und Schlafsack
Größe: Big enough
Gewicht: 65 kg
Board: Squad
Stance: Regular, +18/-9

Sponsoren:

  • Völkl Snowboards
  • Billabong
  • Dragon
  • Vestal
  • Flux
  • Snowparknz
  • Quest snowboard store Wanaka
Highlights:
  • 1st place, Billabong Slopestyle 2007 (U-20)
  • 6th place, Slope Japan 2008 
  • & at the gym

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Du hast sicher einen Spitznamen – erzähl uns, wie er entstanden ist.
Ich habe keinen Spitznamen, hatte ich noch nie. Die Leute haben zwar oft versucht, mir einen zu geben, aber es hat nie funktioniert. Ist mir aber ohnehin recht, ich mag meinen Namen.

Erinnerst du dich an deinen ersten Tag auf dem Snowboard?
Das werde ich, glaub ich, nie vergessen. Ich bin damals noch Skirennen gefahren, sogar erfolgreich, aber meine Cousins sind schon Snowboard gefahren, und für mich waren sie die coolsten Hunde überhaupt. Also wollte ich das auch ausprobieren. Nachdem ich mehrere Menschen in der Liftschlange fast ins Krankenhaus befördert hatte, hatte ich keine Lust mehr drauf, dauernd ausgelacht zu werden. Also bin ich auf die Ski zurück. Am nächsten Tag hab ich’s aber noch mal versucht und bin danach nie wieder auf die Ski gestiegen. Das war vor neun Jahren.

Wie hast du damals neue Tricks gelernt?
Ich hab sie ausprobiert bis ich mir sicher war, dass ich sie auch landen konnte; und selbst dann hab ich sie weiter probiert. Ich hab das sehr lange so gemacht. Ich bin immer mit meinen Kumpels gefahren, die diese Tricks schon gemacht haben, aber ich hab sie nie versucht. Heute habe ich das Gefühl, dass ich wahrscheinlich fast jeden Trick machen und ihn auch sicher landen kann, ohne mir weh zu tun. Eines Tages war ich einfach selbstbewusst genug – was einfach vom vielen Fahren kam.

Warum bist du seither nie mehr vom Snowboarden losgekommen?
Weil’s einfach total Spaß macht. Außerdem kann man bei Snowboarden gleichzeitig für sich sein und Zeit mit Freunden verbringen.
   
Du bist wahrscheinlich schon in unzähligen verschiedenen Ressorts Snowboard gefahren. Was ist dein Lieblingsgebiet, was war das exotischste und wo würdest du in Zukunft gerne leben und shredden?
Ich kann mich glücklich schätzen, das zu sagen, aber mein Lieblingsressort ist das, in dem ich lebe und wo meine Lieblingsspots sind: Wanaka, Neuseeland. Das exotischste Gebiet, in dem ich je gefahren bin, sind wahrscheinlich die Hänge im Zentrums der neuseeländischen „Southern Alps“. Man fährt einen Pass hinauf auf ein Plateau mit einer Graslandschaft und schneebedeckten Gipfeln und plötzlich fährt man durch eine regenwaldähnliche Baumlandschaft; man fährt dann zu einer kleinen Hütte fast an der Baumgrenze und findet sich Angesicht zu Angesicht mit alpinen Becken mit schroffen Felsgraten und Cliff-Drops wieder. In Europa hat mich Grindelwald in der Schweiz ziemlich beeindruckt, und Sonnenkopf in Österreich.

Du hast sicher schon einen ganzen Haufen Snowboard-Videos gesehen. Was ist dein Lieblings-Videosegment und warum erinnerst du dich daran ganz besonders?
Ich schau mir derzeit nicht viele Snowboad-Videos an, außer vielleicht kurz vorm Shredden. Aber „Notice to Appear” ist und bleibt mein Lieblings-Movie. Wenn dieses Video heute rauskäme, würde es die Leute umhauen, dabei haben die Jungs es 2001 produziert!
   
Was ist dein Lieblingstrick. Hast du irgendwelche Specials auf Lager?
Mein Lieblingstrick ändert sich jeden Tag – das ist stimmungsabhängig. Aber ich finde, FS 3s fühlen sich einfach genial an. Oder BS 1s und 7s. Alle Tricks sind cool, Snowboarden macht einfach so viel Spaß.

Was gefällt dir an Völkl Snowboards am besten?
Obwohl Völkl ursprünglich eine Skimarke ist, sind die Leute vom Snowboard-Department alle Snowboarder, die sich voll und ganz dafür einsetzen, die besten Boards überhaupt zu entwickeln. Was ich am allerliebsten mag an den Völkl-Snowboards ist, dass sie einfach so super zu fahren sind!
       
Was ist mit Entertainment? Welche Musik hörst du und welche Filme schaust du?
Musik ist meine größte Leidenschaft, aber ich schätze mal, dass ich noch viele Jahre vor mir habe, in denen ich mich der Musik widmen kann. Videos hab ich nicht so viele. Aber ich hab ein paar Sachen von Serato und außerdem eine kleine Vinyl-Sammlung zu Hause.

Wie sieht’s mit Essen und Trinken aus – irgendwelche Vorlieben?
Okonomiaki, Sushi, Sashimi, Pizza, Pasta, und die gegrillten gefüllten Paprika mit selbst gemachter Hackfleischfüllung von meiner Mum.
           
Was war deine bisher beeindruckendste Erfahrung?
Mein Leben ist eine Erfahrung – jeder Aspekt davon – das gute und das schlechte. Das erklärt’s schon.

Und dann noch zum Schluss: Was ist dein größter Traum?
Warmer Schnee!

Don’t worry about it!

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